Ják ist ein kleines Dorf in Westungarn an der österreichischen Grenze. Es ist eine der ältesten Siedlungen Ungarns, sie war bereits im 11. Jahrhundert bewohnt. Die einzige aber sehr beeindruckende Sehenswürdigkeit von Ják ist die römisch-katholische Abtei. Die Kirche wurde zwischen 1220 und 1256 gebaut und wurde mehrmals erweitert. Das Gebäude wurde zwischen 1896 und 1904 anhand der Pläne des berühmtesten ungarischen Architekts Frigyes Schuleck restauriert. Es ist die bedeutendste Kirche des romanischen Baustils.
Beeindruckend sind die Skulpturen beim Toreingang: hier sitzt Christus zwischen zwei Engeln. Das Tor ist prunkvoll ausgestattet und wird von zwei Steinlöwen bewacht. Das Gebäude innen ist ziemlich dunkel. Die Erklärung dafür sind die kleinen Schießschartenfenster. Wunderschöne Steinsäulen erinnern uns an die Kathedrale in Strassburg.
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