| Nizza, Nice, Nissa, Niça: all diese Namen bezeichnen die Hauptstadt
der Cote d'Azur. Die Hafenstadt zwischen Cannes und Monaco ist wohl einer der
Lieblingsurlaubsorte sowohl der High Society als auch der Mittelklasse. Mit seinen
typischen mediterranischen Gebäuden an der Küste lässt sie die
Herzen seiner Fans höher schlagen.
Was Nizza von den anderen Urlaubsorten an der Cote'd
Azur unterscheidet ist, dass die Stadt keinen Sandstsrand, sondern einen Steinstrand
besitzt, was mir persönlich viel sympatischer ist.
Das Leben spielt sich an drei zentralen Stellen ab. An der Südseite der
Neustadt, direkt an der Küste befindet sich die Promenade des Anglais, eine
Art Fussgängerzone, wo man zu jeder Tageszeit stundenlang die vorbeilaufenden
Touristen und Bewohner beobachten kann. Hier kommen Jogger mit Leute in edlen
Kostümen gut aus. Mehrere Bänke und Rastplätze bieten Schatten
bei strahlender Sonne. An der linken Seite der Promenade reihen sich kostenpflichtige
Plages. Sie sind top eingerichtet. Wenn man bereit ist, ca. 15 Euro für einen
Tag am Stand zu bezahlen, kann man im Freien unter einem Baldachin im Whirpool
sitzen und das Leben geniessen.
Die Altstadt erinnert an italienische Kleinstädte. Die winzig kleinen
Gassen bieten zahlreiche Restaurants und Geschäfte, die aber manchmal unverschämt
teuer sind. Der Blumenmarkt ist auch einen Besuch wert. Wenn man französische
Aromen kennenlernen möchte, hat man hier die Möglichkeit, sie durch
zahlreiche kostenlose Proben zu erfahren.
Freitags und sonntags, besonders am Abend ist hier sehr viel los. An jeder
Strassenecke laufen Street Parties. Am Strand sitzen Gruppen von Jugendlichen
mit Kühlboxes und organisieren ihre Parties lieber im Freien als in teuren
Kneipen. In der Altstadt findet man freie Tische erst nach 30 Minuten Wartezeit.
Der Tumult ist wirklich extrem.
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